15. November

Montag 1993   Freitag 2013
Ich ging erst um 8.50 Uhr in die Schule. Ich bekam Mathe zurück (12 Punkte). Seifert[1] sagte uns unsere TM Noten (11 Punkte). Religion bekamen wir auch (8 Punkte), aber ich reklamierte gleich und er[2] nahm sie noch mal mit. Daheim hörte ich die CDs an, die Leibfritz mir ausgeliehen hatte.
Ich ging noch in den Proberaum und stellte mein Schlagzeug um. Ich machte die Tomhalterung für zwei Toms am Tamaständer mit der Pearlhalterung fest. Es wackelte ohne Ende. Um 11 Uhr hatte ich keinen Bock mehr und Kopfschmerzen -> Heim -> Bett.
  Ich dachte[3], das muss funktionieren, die Natur zu bescheißen, man macht ein Rad und nutzt das Hebelgesetz: Wenn die Arme des Rades länger sind, dann sind sie schwerer. Deshalb müssen sie nur bei der Abwärtsbewegung länger sein, das macht man, indem man sie klappbar macht, in der Aufwärtsbewegung sind die Ärmchen eingeklappt und deshalb braucht das Rad weniger Kraft, um diese Seite nach oben zu bewegen und wenn die klappbaren Ärmchen oben angekommen sind, klappen sie auf und sind länger und deshalb ist die Kraft, die sie nach unten zieht größer -> das Rad beschleunigt, dachte ich.[4]

 



[1] Machinenbaulehrer

[2] Der Religionslehrer

[3] Vor 30 Jahren

[4] Leider gibt es kein Perpetuum Mobile. Als ich klein war, war ich noch nicht vertraut mit der Existenz der Reibung in diesem Zusammenhang.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.