3. Dezember

Freitag 1993   Dienstag 2013
Heimle fragt die ganze Zeit nach der Entschuldigung für den 12.11.93. In TM[1] schlossen wir Stahlhärten ab. In der Mittagspause aß ich einen Landjägerwecken[2] und wir fingen am TM-Referat an. In Englisch lasen wir eine gute Kurzgeschichte, die sehr nachdenklich machte. Ich konnte mit Kübel nach Großheim fahren, saß aber dann 1 h am Busbahnhof. Ich sprach mit einer aus Becherstetten (1 Jahr älter, Frisur schnicks). Anna[3] kam zum Busbahnhof und schaute mich nicht einmal an. Daheim[4]   Die Regeln findet man in sich selbst, internalisiert, sozialisiert, manche sind wohl ein bisschen rebellisch und machen absichtlich etwas, was die Grenzen überschreitet, aber größtenteils scheint die Gesellschaft zu funktionieren und die Übereinkünfte, was man tun kann und was man lassen muss, sind allgemein anerkannt, wer das nicht automatisch macht, der bekommt ein Sozialprogramm zur Resozialisierung und mehrere zweite Chancen sich wieder einzuordnen, und so wandern wir Hand in Hand in die Zukunft und erobern, was da vor uns liegt, wir wissen, wohin es geht, alles wird gut. Alles wird gut.[5]

 



[1] Maschinenbau

[2] Brötchen mit Landjäger (http://de.wikipedia.org/wiki/Landj%C3%A4ger )

[3] Hauptperson im ersten Teil der Einträge von Januar bis Juni 93

[4] Die Enträge enden hier mitten im Satz.

[5] Und das war es hier. Der letzte Satz.

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