21. Oktober

Donnerstag 1993   Montag 2013
Wir bekamen Wirtschaftslehre zurück. Ich habe 10 „Bungde“. Dann zwei Stunden Mathe: Uaaaaah! In Deutsch schauten wir JFK zu Ende an (war so gut, dass wir die halbe Mittagspause verpassten). Wir mussten unser Referat noch kopieren, aber nirgends war ein Laden offen, bei dem man kopieren konnte. Zum Glück konnte man in der Bücherei kopieren. Ich aß zwei Tafeln Milkaschokolade und ließ dann vier Stunden TET[1]-Übungen über mich ergehen. Ich spielte noch’n bisschen Schlagzeug (bis kurz vor 8 Uhr) und legte mich dann bis 22 Uhr vor den Fernseher. Die Post hatte mir einen Brief geschickt, in dem sie sagte, dass ich 6,04 DM Schulden hätte und 16,04 DM zum Auflösen meines Kontos zahlen müsse (Die Blödkröten). Morgen schreibe ich Englisch und wahrscheinlich einen TM Test. Marc habe ich seit Montag nicht gesehen.   Gestern um fünf Taxistress, aber erstklassige Bahnfahrt mit Zeitung, Brezeln, Gripostad und zwei Mannheimer Ehepaaren. Eine Stunde zu früh im Heimathafen, Bassrückkopplung im Soundcheck, Gnocchi mit Pinienkernen, Parmesan und Ruccola, Wiederholung des Showbeginns aufgrund von technischen Problemen, Schwierigkeiten mit Mikrophonen, Klebeband, Namen, Gitarrenverstärkern, Ausweisschildern und Stimmung. Mighty Oaks war sehr gut. Nach 40 Stunden auf den Beinen entwickelte ich noch eine Panik über das Problem des Geldes und der Unmöglichkeit alle Rechnungen rechtzeitig zu bezahlen. Unruhiger Schlaf, alle Termine heute abgesagt, trotzdem Rechnungen bearbeitet, Schlüssel zurückgebracht, Buch abgeholt und auf dem Postamt eine Buchungsbestätigung für die Überweisung bekommen. Ingwerkamilletee. Das muss sich ändern.

 



[1] Technik Elektrotechnik

20. Oktober

Mittwoch 1993   Sonntag 2013
Ich duschte um ¼ 6 Uhr. Meine Haare sind zurzeit nach einem Tag fettig. Die Geschichtearbeit war blöd und danach schauten wir JFK an. Zwischendurch war noch TET[1] und Mittagspause, in der ich eine Seele bei Haaga[2] kaufte. Nach zwei Mittagsstunden war der Film immer noch nicht zu Ende. In Sport spielten wir Basketball. Danach verpasste ich den Bus in Großheim und musste nach Hause trampen. Marion Schröder nahm mich mit. Zuhause entlüftete ich noch ein paar Heizungen und spielte dann zwei Stunden Schlagzeug. Bett ca. 23.00 Uhr.   Morgens um vier regnet es hier und eine Frau weint unten auf der Straße. 10 Jahre habe ich hier gewohnt. Ein anderes Leben. Ich bekomme einen Orden zugeschickt, ich war der am besten gekleidete Mann des Abends. Mit meiner Giraffenmütze. Die Straßenbahn hüpfte im Takt meiner Bassdrum. Fahrendes Musikmachen, ein ungewöhnliches Erlebnis. Allein schon dafür hat es sich gelohnt. Ansonsten kam alles zu kurz. Und das Gefühl ist gewachsen, dass dieser Zeitstress sinnlos ist. Lieber nichts mehr machen. Gar nichts mehr. Alles aufgeben. Schlafen. Schlafen. Vielleicht auch Träumen. Ja, da liegt’s.

 



[1] Technik Elektrotechnik

[2] Metzgerei

19. Oktober

Dienstag 1993 Samstag 2013
Physik lief gut, aber irgendwie geht’s mir am Arsch vorbei. Am Nachmittag fuhr ich mit dem Bus ins Musicland und probierte 1 ½ Stunden Hihats[1] aus, bis ich mich für ein Sabian HH Regular 14’’ entschied. Dann ging ich zu Hans und wir schrieben ein Referat über Oszilatoren. Um 7 war ich daheim und wollte mein Hihat ausprobieren, aber Marc spielte gerade. Ich las noch ein bisschen in „Chronik der Deutschen“, weil ich morgen Geschichte schreibe -> Weimarer Republik. Um 9 Uhr ging ich ins Bett. Mein Hihat habe ich nicht dabei, mein Schlagzeug steht 700 km von hier. Heute Abend spiele ich auf zusammengesuchten Einzelteilen. Früher war ich der Meinung, ich kann nur auf meinem eigenen spielen, heute spiele ich auf jeder Schüssel.
Die Träume drehen sich schon um das Dorf. Im Traum habe ich mich im Nachbardorf zum Umbau der Straßenbahn getroffen. Menschen aus dieser Vergangenheit waren da. Sie sagten, sie würden mich ja jetzt kennen und machten mir den Vorwurf, dass ich sie nicht kennen würde.

 



[1] Schlagzeugteil, Becken

18. Oktober

Montag 1993 Freitag 2013
Mathe stank mir wieder ohne Ende. Religion ließ ich ausfallen und räumte mit Marc den Proberaum auf. Schlagzeugunterricht war eine ¼ Stunde später. Wir bekamen unsere Rides[1] und waren glücklich. Ich habe jetzt ein Zildijan K Custom und Marc ein Dry Custom. Morgen schreib ich Physik und daher ging ich früh ins Bett. Dieser Tag ist immer noch einer der wichtigsten Tage meines Lebens und ich kann mich an den Augenblick erinnern, an dem ich mein Ride das erste Mal sah. Die Vielfalt an möglichen Klängen, seine Robustheit, sein Grundklang machen mich seit zwanzig Jahren glücklich und verschönern die Stunden auf der Bühne oder im Proberaum. 20 Jahre verheiratet. Ich und mein Ride.

 



[1] Schlagzeugteil, Beckenart

17. Oktober

Sonntag 1993 Donnerstag 2013
Gestern verpennte ich, dass meine Schwester Geburtstag hat und schenkte ihr erst um 1 Uhr die CD. Ich schlief den ganzen Nachmittag. Dann legte ich mich vor den Fernseher, um 8 Uhr duschte ich. Um 9 Uhr rief Marc an. Meine Schwester hatte einen Rausch. Ich sollte sie vor Alex beschützen. Und sie sagte, ich solle mir eine von ihren Freundinnen aussuchen. Marc kam und wir gingen in den Proberaum und tranken ein Bierchen. Ingrid kam und wir gingen zu Marc und schauten bis halb 2 MTV (Aerosmith und Pearl Jam unplugged). Jetzt ist es Sonntag 14.22 Uhr. Ich sitze in meinem Zimmer und höre Genesis. Gabriele fährt heute Abend um 7 nach London mit der Fähre und kommt nächsten Samstag wieder.
Ich ging in den Proberaum, wo Marc Probe mit einer Band hatte. Danach spielte ich noch ein bisschen Schlagzeug. Jetzt sitze ich in meinem Zimmer und höre Faith No More und gehe bald ins Bett (20.55Uhr).
Mein Fieber ist noch da und ich quäle mich aus dem Bett hier an die Tastatur, gestern war ich einkaufen, ich habe mir Pizza gekauft, war aber zu faul, sie in den Ofen zu schieben, deshalb gab es nur Mohnkuchen mit Milch, wovon ich dann so viel gegessen hatte, dass ich mich nicht mehr bewegen wollte, die ganze Nacht hatte ich Fieberträume, mein Kopf war eine große Halle, mindestens 20 Meter lang und 12 Meter breit, die Halle war leer, aber mit dieser Halle als Kopf war es echt schwer, sie bequem auf dem Kopfkissen unterzubringen. Außerdem brannte sie an den Ecken und manchmal brannten auch die Wände, dann musste ich ins Bad und mit Wasser löschen, mit den Händen kaltes Wasser auf die Stirn und in den Nacken, wenn ich das ein paar Mal gemacht hatte, dann brannte die Halle nicht mehr so stark und es war mir bewusst, dass mein Kopf eigentlich keine Halle ist, sobald ich wieder im Bett lag, vergaß ich das und quälte mich wieder mit den Möglichkeiten, die Halle richtig abzulegen, um das Feuer in den Ecken zu ertragen.

 

16. Oktober

Samstag 1993 Mittwoch 2013
Scheiße, ich habe mich mit den Tagen verschätzt, heute ist schon Samstag! Gestern, also Freitag, schrieb ich keinen Test! Im Zug machte McArschloch einen fertig, weil er den Ausweis vergessen hatte. Wir schrien ihn an, dass er das nicht machen könnte und wollten seinen Dienstausweis sehen. Er zeigte ihn nicht und wir fragten bei der Polizei nach, ob er das machen dürfe. Leider ja. Nach der Musikprobe fuhr ich mit Ganghebel, dem Arschloch, nach Nussingen ins Heuby[1]. Dort lief ich erst eine halbe Stunde blöd rum. Dann sagte Tina aus Marktstetten, dass Gabriele auf mich warte. Rainer Raible hatte gerade mit ihr Schluss gemacht. Sie fand alle Fadenheimer blöd (außer mir). Ich sprach mit ihr fast drei Stunden und jeder fragte mich, ob ich etwas von ihr wolle. (Ich sagte nie direkt ja.) Sie geht am Sonntag nach London und schreibt mir eine Karte. Ich fuhr wieder mit Ganghebel nach Hause (zu 8 im Auto). Um ¼ 3 war ich daheim.  

Husten, Schnupfen, Kopf.

Schwestersches Telefonat.

Nach der Arbeit viel Schlaf.

Jetzt Pizza und nichts.

 



[1] Regionale Landdiskothek

15. Oktober

Donnerstag 1993   Dienstag 2013
Ich schrieb heute WiLe und verschätzte mich rechtlich in einem Fall. Mathe stinkt mir zurzeit ohne Ende. In Deutsch habe ich 9 Punkte im Aufsatz. Jan Binder und der Dreißigjährige überredeten mich zu vier Stunden Physik-Übungen[1]. Ich musste zum Schatten laufen, um den Bus noch zu erwischen. In einer Blitzaktion holten wir beim Alois[2] noch einen Kasten (18.30). Wir setzten uns in den Proberaum und tranken eins. Ich holte die CD für Emilie. Marc rief Ingrid an. Wir zogen uns die Musik und noch ein paar FüEx[3] rein. Ingrid kam noch und sprach mit mir über was ich mit Mädchen sprechen soll. Um ¾ 10 ging Marc nach Hause. Ingrid sagte mir noch, dass sie sich etwas überlege und ging dann auch. Ich hatte nach vier FüEx einen ziemlichen Rausch. Und ich werde morgen probably TM[4] und einen Englischtest schreiben. Gute Nacht.   Bin da[5].Habe mich an meinem Tisch eingerichtet. Wenn es Zeit ist, werde ich anfangen zu zeichnen. Luftballons haben die Menschen hier. Ein Saxophonspieler macht Fahrstuhlmusik. Ein Hauswart sammelt an die Decke geflogenen Luftballons ein. Die Angestellten warten auf die Gäste. Ich warte auch.
Es wirkt nicht wie in Berlin hier.
Wie eine Urlaubsinsel.
Ich habe über 100 Blatt Papier dabei. Das werde ich wohl nicht alles brauchen. Es ist jetzt halb 7. Ich bin hier der Showact, hieß es vorhin.
=
Mittendrin. Noch eineinhalb Stunden. Dreißig Zeichnungen habe ich schon. Die Tombola läuft gerade. Meine Visitenkarte habe ich schon weitergegeben. Mal sehen. Manche sind glücklich damit. Eine Gruppe hat sich amüsiert. Und am Ende gehe ich hinaus und habe gezeichnet.

 



[1] Experimente mit Auswertung

[2] Örtlicher Gemischtwarenladen

[3] Fürstenberg Export

[4] Technik Maschinenbau

[5] Im Hotel bei der 30-Jahre-Firmenfeier

14. Oktober

Mittwoch 1993 Montag 2013
Ich spiele in vier verschiedenen Bands
1. bei Wild Angel (gefällt mir nicht)
2. bei Grünwald und Co. (die blickensnicht)
3. bei Peter Falke (war witzig)
4. Abi Band (wir haben noch nicht geprobt)
Ich kann jetzt Doubles[1] auf dem Pad und habe letzten Montag mein Hihat und mein 16’’ Crash[2] verkauft (für 330DM!). Ich kann jetzt nicht spielen, bis ich im Musicland war und ein neues Hihat gekauft habe. Heute war Eröffnung beim MultiCity[3] in Baldingen. Ich hatte die ersten zwei Stunden frei und kaufte für Emilies[4] Geburtstag die „VAN HALEN LIVE CD“. Dann bekam ich den Aufsatz zurück (9 Punkte). Nach vier Stunden Mittagsschule sprach ich beim Heimfahren mit Loeckel über Bafög. Marc hat heute Führerschein praktisch bestanden. Morgen schreibe ich WiLe[5] beim Fritsch. Es ist 21.01 Uhr. Gute Nacht.
Es ändert sich nichts. Ich spiele auch heute in vier Bands. Bei Mujay[6], Desmond Garcia & the desperate D.[7], RodeoFM[8] und Los Proletos[9]. Mit den Letzteren spiele ich nächsten Samstag in Karlsruhe in der Straßenbahn. Für meine Schwester habe ich noch kein Geschenk und würde ihr das heute auch nicht mehr schenken. Das mag sie gar nicht. Nach einem wunderschönen Tag in der Sonne war ich unterrichten, danach habe ich 34 Zeichnungen von nackten Menschen[10] erstellt. Außerdem habe ich die letzten Tage nur Französisch gesprochen und nun sehnt sich mein Sprachzentrum nach Erholung. Nichts mehr sagen, nichts mehr denken, essen, trinken, schlafen, träumen und morgen aufwachen, frühstücken, arbeiten, besprechen, unterrichten und schließlich abends meinen ersten Großauftrag als Veranstaltungszeichner, weswegen ich unnötigerweise jetzt schon nervös bin. Es ist jetzt 22.40 Uhr. Guten Appetit[11].

 



[1] Besondere Technik beim Schlagzeugspielen

[2] Schlagzeugteile (Becken)

[3] Einkaufszentrum

[4] Meine Schwester

[5] Wirtschaftslehre

[9] Beste Band der Welt (aber das sind die anderen auch)

[11] von lat. appetitus cibi „Verlangen nach Speise“

13. Oktober

Dienstag 1993   Sonntag 2013
Das tat ich aber erst richtig letzten Samstag (schon wieder in Schiffstetten) und sagte ziemlich direkt, was ich will[1]. Aber sie sagte auch indirekt direkt nein. Schegal! Mir gefällt Spin Doctors und seit Fronleichnam[2] haben Marc und ich uns im Lüftungsraum der Festhalle einen Proberaum eingerichtet, in dem es bis jetzt fast jede Woche ein bis zwei Feste gegeben hat. Marc geht schon drei Monate mit Ingrid Maier und hat schon alle Perversitäten durchgemacht (außer Ficken – sagt er, weil Ingrid nicht mit Gummi will und die Pille noch nicht nimmt). Meine 3Stunden-3Tage-3Wochen Theorie hat sich bis jetzt bestätigt[3]. Die letzten fünf Tage hatte ich das erste Mal sturmfreie[4] Bude – war aber nich’ viel was los.[5]   Geregnet hat es gestern so stark, dass der Zugang zum Hinterhof überschwemmt war und man sich an einer Wand entlang hangeln musste, um zum Konzert zu kommen. Die Polizei war schon da gewesen, deshalb gab es kein Konzert mehr. Aber es gab eine Aneinanderreihung von Zufällen, die bei meinem französischen Besuch den Eindruck erweckt haben könnten, dass Berlin eine kleine Welt ist. Das Konzert wurde mir von Svea empfohlen. Zufällig war es in der Etage von Joannas Atelier. Getroffen habe ich dort insgesamt 7 Menschen, von denen ich nicht wusste, dass ich sie treffen würde und die sich größtenteils untereinander nicht kannten. Und der Schlagzeuger war mein Vorgänger bei einer meiner Bands[6].

 

 



[1] Zu Gabriele

[2] Katholischer Feiertag mit Blumenteppichen

[3] Die Theorie, dass meine Beziehungen nach dieser Regel länger dauern. Die nächste Beziehung müsste danach 3 Monate dauern, danach 3 Jahre und danach 30 Jahre.

[4] Niemand sonst zu Hause

[5] Redensart mit Anlehnungen an Norddeutschland: „…war aber nich’ viel was los.“

[6] www.rodeofm.com

12. Oktober

Montag 1993   Freitag 2013
Maike[1] sagte dann, sie wollte nichts von mir[2]. In den Sommerferien, in denen die ganze Zeit beschissenes Wetter war, war ich eine Woche mit Marc auf der BS-NO-MORE-Tour[3]. Ich wählte Mathe als LK und bekam den Mehr als Tutor. Zwei Wochen nach den Sommerferien ging ich zu Manfred Braun zum Friseur. Ich sagte zu ihm, er solle mir die Spitzen schneiden. Er verschnitt mir die Haare total.[4] Ich schämte mich und schäme mich immer noch. Am Freitag danach lernte ich Melanie Grant kennen (in Schiffstetten). Ich ging zwei Wochen mit ihr, dann ging sie nicht mehr ans Telefon und nach der dritten Woche sagte sie einfach (schon wieder in Schiffstetten), dass es aus sei und dass sie einen anderen habe. Ich warf mich gleich an Gabriele ran (bzw. wollte ich tun.).   Da es jetzt auch los geht und wie damals auch eine Zusammenfassung der Umstände angebracht ist, werde ich diese jetzt hier zur Verfügung stellen: Ich lebe im Viertel mit der höchsten Geburtenrate Europas, vielleicht stimmt das auch schon nicht mehr, denn schließlich wohne ich hier, der Sommer war schön, ich mache Musik und schreibe und zeichne und das sind nicht meine Hobbies, ich mache das tatsächlich, weil ich damit auch in Zukunft Geld verdienen werde, außerdem regnet es heute und ich war mit meinem französischen Besuch im Pergamonmuseum und habe ihm erzählt, dass es zu Berlin dazugehört, dass überall Baustellen sind, außerdem habe ich Mathematik unterrichtet, bemerkt, dass der Schüler nicht Bruchrechnen kann und in der Oranienburger Straße eine Falafel gegessen. Das war’s fürn Anfang.

 



[1] Alle Namen geändert

[2] Die Vorgeschichte hierzu wird im nächsten Jahr bearbeitet.

[3] Bodensee nie wieder Tour, der voraussichtlich letzte Urlaub am Bodensee

[4] Prinz Eisenherz